
Aus Sicht der SHD sind am Markt drei verschiedene Lösungsansätze für das Thema Netzwerkdokumentation erkennbar:
1. Es gibt die klassischen Kabelmanagementsysteme, die eine datenbankgestützte fasergenaue Beschreibung der Infrastruktur und der erforderlichen Veränderungen im Betrieb ermöglichen. Der Vorteil dieser Systeme besteht u. a. in einer exakten Dokumentation aller Veränderungen der passiven Infrastruktur des Netzwerkes. Ein Nachteil dieser Lösungskonzepte ist der enorme Pflegeaufwand, da Automatisierungen in der Datenerfassung kaum möglich sind.
2. Dem entgegen steht eine Tendenz zur automatisierten Datenerfassung mit unterschiedlichen Tools, die SNMP-, Netbios- oder WMI – Daten erfassen und auswerten. Der Vorteil dieses Ansatzes ist sicher, dass die entstehenden IT- Dokumentationen automatisiert erstellt und fortgeschrieben werden können. Dieser Ansatz hat aber den Nachteil, dass in der physikalischen Ebene nur aktive Komponenten (z. T. nur die des Herstellers der Discovery Tools) erfasst werden und die gesamte Verkabelung außen vor bleibt.
3. Als gelebter Mittelweg für kleinere und mittlere Unternehmen wird die Netzwerkdokumentation als Sammlung der erforderlichen Informationen mit unterschiedlichen Strukturen und Inhalten verstanden, die im Rahmen eines Dokumentationsprojektes sukzessive zusammengetragen und gepflegt werden.
Vorteile dieses Herangehens sind sicher, dass eine übersichtliche, strukturierte IT-Dokumentation entsteht und der Anwender selbst über die Detailliertheit seiner Dokumentation entscheidet. Nachteilig ist auch in diesem Fall, dass die Pflege überwiegend manuell erfolgt.
Die von der SHD mit dem Produkt SM-DOCU entwickelte Lösung zielt darauf, eine praktikable Integration dieser aufgeführten Ansätze zu erreichen.
Die SM-DOCU Software BASISVERSION MODULE